gemacht hatte, dieſer eiteln und leeren Exiſtenz uber⸗ druſſig, Verſailles verließ und ſich, noch jung, mit der Tochter eines ſeiner Gutsnachbarn verheira⸗ thete.
Nach einem Jahre dieſer Ehe ſtarb die Baro⸗ nin an den Folgen der Niederkunft mit Arthur, dem jetzigen Abbé von Cilly.
Herr von Cilly war nur maͤßig geruhrt von dieſem Todesfalle; indem er daruͤber nachdachte, war er ſelbſt beinahe damit zufrieden, denn ſeine Frau waͤre ihm vielleicht bei der Entwickelung der ſon⸗ derbaren und kräftigen Erziehung, die er ſeinem Sohne geben wollte, entgegen geweſen.
Da Arthur ſich alſo von nun an einem einzi⸗ gen Einfluſſe unterworfen fand, dachte ſein Vater uͤber den fuͤr ſeinen Sohn vorgezeichneten Erzieh⸗ ungsplan ernſthaft nach, wodurch alle ſeine Gedan⸗ ken, ſeine ganze Zukunft, in Anſpruch genommen wurden. Denn, wir haben es ſchon geſagt, jung noch, und der Welt uͤberdruͤſſig, verſprach ſich Herr von Eilly ein unendliches Gluͤck, dieſes Kind unter ſeinen Augen heranwachſen zu ſehen, und Schritt vor Schritt der Entwickelung ſeiner Kräfte zu folgen.
Aber er trieb die väterliche Eiferſucht ſo weit, daß es ihm qualvoll geweſen waͤre, ſeinem Sohne den geringſten Unterricht von einem Lehrer geben zu laſſenz er wollte, daß Arthur von ihm Alles empfinge:— Körper und Geiſt.— Auch uberließ


