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ſich, aufgemuntert burch dieſe Hoffnung und be⸗ wegt durch einen ſtarken Willen, Herr von Cilly, der ſchon aufgeklaͤrt genug war, von Neuem gelehr⸗ ten und verſchiedenartigen Studien; begabt mit einem außerordentlichen Gedaͤchtniſſe, und mit Huͤlfe einer zahlreichen und auserleſenen Bibliothek, erreichte er in einigen Jahren die Grenzen des weitlaͤufigen Feldes, welches er ſeinem, wenn auch nicht ſehr erhabenen, doch wenigſtens thaͤtigen und ſcharfſinnigen Geiſte vorgezeichnet hatte.
Im Beſitz von einigen todten und lebenden Sprachen, war ihm kein Zweig der phyſiſchen oder moraliſchen Kenntniſſe gaͤnzlich fremd. Ein guter Muſikus, ein vortrefflicher Maler, ungewohnlich geſchickt in den Koͤrperuͤbungen, war Herr von Cilly mit einem Wort ein vollſtändiger Mann... vollſtaͤndig, doch weniger ein Genie, welches ſchafft und den einſamen Weg verfolgt, den es ſich gebie⸗ teriſch eroͤffnet hat.
Aber, wenn Herr von Cilly unfaͤhig war, zu ſchaffen, ſo gab es doch keinen Menſchen in der Welt, welcher beſſer die Schoöpfungen Anderer be⸗ nutzt. beſſer den Saft davon eingeſogen und ſich denſelben, ſo zu ſagen, zugeeignet hätte. Kurz, wenn er nicht die wohltönende und mächtige Har⸗ monie ſelbſt war, welche die Luͤfte durchdringt, ſo war er wenigſtens das reinſte, das vollkommenſte, das genaueſte Echo dieſer Melodie. Man wird eingeſtehen muͤſſen, daß ſolche Fähigkeiten, verbun⸗


