Und alles dieſes Dank dem verwuͤnſchten Siege der phyſiſchen uͤber die moraliſche Natur; denn das eben war die thoͤrichte und verwundbare Seite des Heidenthums: den Goͤttern Sinnlichkeit bei⸗ gelegt zu haben;z eine Sinnlichkeit, welche, ihrer gottlichen Natur zufolge, außerdem noch die wun⸗ derbake Eigenſchaft hatte, immer von Neuem auf⸗ zuleben und niemals geſaͤttigt zu ſein; ſo daß die arme Welt hier unten dem Herrn des Don⸗ ners als petite maison diente.
Alſo, um auf unſern Dichtergott zuruͤckzukom⸗ men, wenn man ihn tadelt, den eigenſinnigen Ver⸗ irrungen ſeiner Gedgnken, ſeiner Erinnerungen oder ſeiner Art und Weiſe gefolgt zu ſein, um das Pro⸗ blem des Daſeins der Perſonen zu loͤſen, die er ge⸗ ſchaffen hat, ohne einem Jeden nach Verdienſt ſeine Werke zu belohnen. kann man da nicht antworten, daß das geheimnißvolle Weſen, welches ſeine Luſt darin findet, unaufhoͤrlich den ewigen Roman, welchen man das Menſchenge⸗ ſchlecht nennt, zu ſchreiben, die ſonderbarſten Ent⸗ wickelungen durch das Beftemdende einiger Seiten dieſer traurigen Narrengeſchichte beſtätigt?
Doch bei dieſer Gelegenheit erinnere ich mich, daß einer meiner Groß⸗Onkel(Canonicus zu Rheims) gewoͤhnlich zu mir ſagte:„Mein liebes Kind bei den Gluͤcksſpielen ſpiele immer auf gut Gluͤck...“
Und dieſe Worte enthielten, nach meiner Mei⸗
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