„Beruhigen Sie ſich, Herr Graf,—“ ſagte der Doctor,—„Sie verſchieben den Verband... Aber die Schaluppe ſteht eben bereit, und wenn es Ihnen gefällig iſt, ſo wollen wir uns an Bord des Lively verfuͤgen.“
Und Heinrich verließ, auf den Arm Germeau's und des Doctors geſtutzt, die Sylphide, deren Ober⸗ befehl er einſtweilen dem Marquis von Miran an⸗ vertraute.
In dem Augenblicke, wo der Graf den Fuß auf das Verdeck ſetzte, wendete er ſich an Meiſter Frank, der ihm, die Muͤtze in der Hand, gefolgt war, und ſagte zu ihm:
„Wie geht's mit Meiſter Kergouöt?“
„So ſo, mein Commandant, ſeine rechte Hand iſt ein wenig verſtuͤmmelt, denn er hat den Dau⸗ men und drei Finger durch einen Kartätſchenſchuß eingebuͤßt, und wartet daher auf den Doctor, um zu erfahren, was das iſt und was daraus werden ſolle.
„Nun! Doctor,—“ ſagte Heinrich,—„die Wunde dieſes armen Teufels ſcheint mir bedeuten⸗ der als die des Lieutenants zu ſein; wie ware es, wenn Sie mit ihm den Anfang machten?“
„Ich wollte Ihnen eben den nämlichen Vor⸗ ſchlag thun, Commandant, denn Thomas iſt nur
durch einen Stoß des engliſchen Commodore, deſ⸗ ſen Dolch auf einer der unterſten Ribben abgeglitten iſt, ein wenig aufgeritzt; denn der Commodore...“
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