dieſe Achtundvierzigpfuͤnder verurſachen. Denn bei jedem Schuſſe, der die Bekleidung der Wälle trifft, ſieht man nur ein wenig Staub in die Hoͤhe fliegen, ſonſt nichts. Die Mauer ſcheint eben ſo unbeſchaͤdigt als den erſten Tag...
Aber ſobald einmal die Breſche vollendet iſt, und man ſich den Mauern nähern kann, traut man ſeinen Augen nicht mehr; die Walle, welche in der Ferne ſo ganz ſchienen, bieten nur noch Steine, Riſſe, Truͤmmer, abgeſprengte Bruchſtuͤcke darz jede Kugel hat ihre Frucht getragen, der Platz iſt ſeiner Mauern beraubt. So die beiden Fregat⸗ ten. Betrachten wir ſie in der Nähe, ſie, die uns von weitem ſo unbeſchaͤdigt ſchienen, ſo bemerken wir die Spuren der Kugeln in den uͤber dem Waſ⸗ ſer gehenden Theilen des Schiffes, die Maſte ſind durchlöchert, die Segelſtangen verſtuͤmmelt, die Se⸗ gel und Taue zerriſſen; und das prächtige Hinter⸗ theil der Sylphide, durch das Feuer geſchwärzt, ge⸗ ſpalten, gleicht dem alten vergoldeten Taͤfelwerk, welches, wenn man es in der Ferne ſieht, noch einen gewiſſen Glanz hat, das aber, in der Nähe ſchuppicht und ſchmutzig, von ſeinem Alter zeugt.
Die Gallerie des Grafen, die elegante, geſchmack⸗ volle Gallerie, war dem Ungluͤck auch nicht entgan⸗ genz Schuͤſſe waren hineingedrungen und hatten das Kryſtall und Porzellan zerſchmettert, die ſeide⸗ nen Vorhaͤnge zerriſſen, den Teppich durchloͤcher und die Blumenkaſten, deren Erde auf dem Fuß


