Teil eines Werkes 
67.-70. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 5.-8. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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Schwenkung zu machen, dem Geſchuͤtze der fran⸗ zoͤſiſchen Fregatte das Hintertheil und die Verklei⸗ dung des Schiffes preisgiebt.

Da nun das Hintertheil die ſchwächſte und verwundbarſte Seite eines Schiffes iſt, ſo drang die Lage der Sylphide der Länge nach hinein; ſie verbindet damit ein lebhaftes Musketenfeuer, ſegelt an dem immer noch unbeweglichen engliſchen Schiffe vorbei, und wendet ſich ein zweites Mal, ſo daß die beiden Fregatten ſich wieder in ihrer erſten Stel⸗ lung befinden und die Vordertheile einander entge⸗ genſtehen.

Nachdem der Lively ſeinen Schaden wieder aus⸗ gebeſſert hat, geht er auf die Sylphide los, und ſteuert mehr links, um die Entfernung, die ſie im Augenblicke ihres parallelen Zuſammentreffens tren⸗ nen wird, dadurch noch abzukurzen.

Die Sylphide, welche aus dieſem Manoͤvre erraͤth, daß der Englaͤnder das Entern verſuchen will, nimmt die Herausforderung großmuͤthig an, und weicht mit Anſtand rechts ab. Die beiden Fregatten ſtoßen der Laͤnge nach neben einander zuſammen, wechſeln noch, faſt auf Piſtolenſchuß⸗ weite, eine letzte Lage, und die eiſernen Enterhaken oder Klauen fallen nieder, um die beiden Schiffe an einander zu klammern. Darauf druͤcken und umſchlingen ſie ſich, wie zwei kraftvolle Fechter in dem Augenblicke des Kampfes: die Enterung iſt bewerkſtelligt.