Teil eines Werkes 
67.-70. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 5.-8. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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Hierauf ſetzen die beiden Fregatten ihren Weg fort, die eine gegen Oſten, die andere gegen Weſten, am Orte des Kampfes eine dichte bläͤuliche Rauch⸗ wolke zuruͤcklaſſend, aus welcher die Sonne mit den prismatiſchen Schattirungen des Opals wider⸗ ſtrahlt.

Nachdem jedes Schiff eine halbe Seemeile in ſeiner Richtung durchlaufen, wendet es um und kommt auf den Feind zuruͤck, gleich wie in einem Turniere zwei edle Kaͤmpfer ſich wenden, um ein zweites Rennen zu beginnen. Nur hat ſich dies⸗ mal der Raum, welcher die beiden Schiffe trennt, wenn ſie einander gegenuͤber kommen, um Vieles vermindert, denn jetzt ſind ihre Flanken kaum einen halben Piſtolenſchuß von einander entfernt.

Abermals ſind die Fregatten mit einem Feuer⸗ ſtreifen umguͤrtet, waͤhrend ſie ſich kreuzen; aber das iſt noch nicht Alles; eine Menge kleiner Licht⸗ ſcheine, welche von der Hoͤhe der Maſte und von dem Verdeck her praſſeln, verkuͤndigen, daß das Kleingewehrfeuer ſich mit dem der Artillerie verei⸗ nigt. Die Schiffe ſegeln einander voruͤber; man ſieht einen der aufgerichteten Maſte des Lively einen Augenblick wanken, dann niederſtuͤrzen, in⸗ dem er ſeine Segel mit ſich fortreißt.

Aber ſieh da, die Sylphide benutzt geſchickt das ungluͤck ihres Feindes, wendet ſich zuerſt um und naͤhert ſich allgemach mit gleichem Winde dem Li⸗ vely, welcher, da er nicht Zeit gehabt hat, dieſelbe