Teil eines Werkes 
67.-70. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 5.-8. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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der, der Herr Graf von Vaudrey iſt da; mein Bru⸗ der,— ſteh' doch auf;“—— aber da war Alles verloren.— Sulpizius entſchloß ſich daher, bei Rumphius zu bleiben, wahrend die Officiere einen

Kreis um Heinrich bildeten.

„Meine Herten,“ ſprach der Graf mit großer Freundlichkeit,„ich bitte tauſend Mal um Verzeih⸗ ung, daß ich Sie warten ließ; aber ich mußte erſt einige Geſchäfte beſorgen, und Sie konnen leicht denken, wie wichtig dieſe geweſen ſein muͤſſen, da ſie mir auf einige Augenblicke die Ehre, Sie eher zu empfangen, entziehen konnten.“

„In der That, Commandant, wir warten hier ſeit einer halben Stunde,“ ſprach Thomas mit trocknem Tone.

„Ach! mein Herr!“ rief Heinrich laͤchelnd,„noch weit mehr, das verſichere ich Ihnen, ſind die zu beklagen, welche warten laſſen, als die, welche war⸗ ten; nicht wahr, meine Herren?“ fugte er ſcherz⸗ haft hinzu.

„Bei Gott! das glaube ich auch, Commandant,“ rief vorſchnell St. Sauveur,„Sie predigen vor ſchon Bekehrten, denn wir ſelbſt haben Arreſt be⸗ kommen, weil wir auf uns haben warten laſſen.“

„Ach, mein Herr!“ begann nun Heinrich zum Lieutenant, mit dem Blicke eines freundſchaftlichen Vorwurfs,„ich hoffe diesmal gluͤcklicher als das

erſte Mal zu ſein, und von Ihnen keine abſchla⸗