Teil eines Werkes 
67.-70. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 5.-8. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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Schweig doch! rief Miran. St. Sauveur fuhr fort: Es ſchien, als mache auch ein gewiſſer Herr von St. Eyr, Oberſt⸗Lieutenant im Regiment Burgund, der Frau von Cernan die, Cour, und als wuͤrden ſeine Briefe ſogar angenom⸗ men, doch ihm, ſo wie allen Andern, weiter nichts geſtattet; auch iſt es bloß, wie man ſagt, ein reiner Platonismus geweſen. Und Du willſt auch noch, daß ich die Infan⸗ terie nicht verachten ſoll? ſagte Monval. Noch eine einzige Unterbrechung, und ich hore

auf zu leſen! rief St. Sauveur, und fuhr fort:

Ich weiß nicht, warum oder wie Vaudrey den Mann entfernte, und ihn auf einen Be⸗ ſuch zum Herrn von St. Eyr nach Nevers ſchickte, wo Letzterer in Garniſon ſtand. Aber ſo viel iſt gewiß, jetzt iſt der Graf in ganz Pa⸗ ris bekannt; denn während der Mann und der platoniſche Liebhaber ſich in Nevers, ich weiß nicht was, zu ſagen hatten, brachte der Graf eine ganze Nacht mit der Baronin in ſeiner

petite maison zu.

Bravo! rief Monval,das iſt eine vortreff⸗

liche Lection fuͤr die platoniſche Infanterie.

Durch einen unbegreiflichen Zufall, fuhr St. Sauveur wieder fort,verriethen, trotz der feinſten Vorſicht, die der Graf und die Baro⸗

nin getroffen hatten, und die das ganze Abenteuer