Teil eines Werkes 
67.-70. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 5.-8. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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Dienſte eine Unterwuͤrfigkeit, die ihn im Herzen aͤrgert, und treffe ich ihn dann einmal außerhalb der Fregatte, ſo laſſe ich ihn ſeine Grobheiten tuͤch⸗ tig entgelten, den ehrenfeſten Herrn Thomas, der, wie ich vermuthe, verzweifelt, daß er nur Thomas heißt, obgleich er und ſein Freund Gideon, unſer wuͤrdiger Herr Lehrer, nicht muͤde werden, auf den Adel zu ſchimpfen.

Ja, Gideon, das iſt ſo ein Vieh, rief der Marquis von Miran,ſo ein herzloſer Wicht, der doch ich hoͤre St. Sauveur kommen.

St. Sauveur trat wirklich ein. Er mochte etwa achtzehn Jahr alt ſein, ſeine Freunde aber ſchienen etwas älter.

Guten Morgen! rief St, Sauveur im Her⸗ eintreten,guten Morgen und guten Abend; ich habe Briefe!

Bravo! laß ſehen.

Nein! zuvor gieb mir einen Schlafrock, Mi⸗ ran, ich habe den Glauben Jourdain's, naͤmlich: daß ich im Schlafrock beſſer leſen kann.

Wohlan, da, Du Narr, rief ſein Wirth, und warf ihm das Kleidungsſtuͤck hin, welches er aus ſeiner Garderobe geholt hatte.

St. Sauveur zog ſeinen blauen, mit Gold be⸗ ſetzten Rock, wie es in Burgund Mode war, aus, behielt ſeine Weſte, ſeine Hoſen und ſeine ſchar⸗ lachrothen Struͤmpfe(ſcharlachroth, weil die Flag⸗ genwaͤchter zum Koͤniglichen Hofhalt gehoͤrten),