Teil eines Werkes 
67.-70. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 5.-8. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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der Baron von St. Sauveur, Kammerherr, der jetzt zur See Officiersdienſte that.

Alle Abende kamen ſie nach dem Eſſen bei Einem von ihnen zuſammen, und die drei Ebelleuts. koſ'ten dann bei einem hellflackernden Feuer, vor dem ein ungeheurer Topf mit heißem Waſſer, das zum Punſch, Kaffee oder Thee(denn der war in der Ariſtokratie bereits ſehr gewoͤhnlich) beſtimmt war, ſprudelte und kochte, ein Langes und Breites von ihren Reiſen, von ihren Gefechten, von Ver⸗ ſailles, von Paris, von den Weibern, machten wohl auch ein Spielchen oder laſen ſich die Briefe vor, die ſie von ihren vielen Correſpondenten empfingen.

Dieſen Abend kamen die drei Freunde beim Marquis von Miran zuſammen; der Ritter von Monval war ſchon da, und ſie erwarteten nur noch den Baron von St. Sauveur.

Die Wohnung des Herrn von Miran beſtand aus drei jener großen, mit Zierrathen uͤberhäuften Zimmer, die mir immer einen ſonderbaren und duͤſtern Anſtrich zu haben ſcheinen.

ie beiden jungen Maͤnner hatten ſich in das noch am wenigſten ode von jenen Zimmern ge⸗ macht, welches einen Salon vorſtellen ſollte, und bei dem hellen Feuer, auf dem dichten Teppich und hinter den dichten Fenſtervorhaͤngen konnte man noch ganz gemaͤchlich einen Winterabend daſelbſt hinbringen, zumal, wenn man ſich auf eines von den drei langen Kanapee's, die die Zimmer ſchmü⸗

Die Seewarte v. Koat⸗Vén. II. 2