Teil eines Werkes 
67.-70. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 5.-8. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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nanntenGeſellſchaft, die, wie alle Geſellſchaften

der Provinz, nur denen Unterhaltung bietet, welche unaufhoͤrlich in ihrem Cirkel leben und die ewigen Klatſchereien, Schwaͤnke und Liebeshaͤndel, auf welche die Schöngeiſter des Ortes gewoͤhnlich er⸗

picht ſind, mitmachen koͤnnen. Aber im Ganzen

genommen muß das einem armen Teufel, der aus Verſailles, Paris oder Chili kommt, hochſt erbaͤrm⸗

lich vorkommen, obgleich ihm die Wahl zwiſchen

dem Bier und dem Dunſt in den Tabagien, zwi⸗

ſchen dem Geplaͤrre auf einem armſeligen Theater

und den Reizen einer vollkommenen Einſamkeit frei ſteht.

Jene Wahl haͤtte drei von den Officieren der FregatteSylphide, die der Graf von Vaudrey befehligte, gewiß in Verlegenheit geſetzt, denn ſie waren ſtockfremd in Breſt, wenn ſie nicht den koſt⸗

lichen Einfall gehabt hätten, alle Abende bei Einem

aus ihrem Kleeblatte zuſammen zu kommen, und ſo unter dem froſtigen Himmel der Bretagne ein Klein⸗Paris ex tempore zu ſtatuiren.

So lebten ſie in ihren gegenſeitigen Erinner⸗ ungen, theilten ſich die Briefe, die ſie vom Hofe

empfingen, einander mit, und genoſſen ſo einen 3 kleinen Nachgeſchmack von jenem Wohlleben in

Paris und Verſailles, wonach ſie ſo herzlich ſchmach⸗ teten. Dieſe drei Herzensfreunde, wie man ſie

nannte, waren der Marquis von Miran, der Rit⸗

ter von Monval, Beide Schiffs⸗Faͤhndriche, und