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in Dinge, wovon Du keine Idee haſt, zu miſchen?— Und wer ſollte fuͤr Dich ſorgen, Bruder, und wer ſollte Dich begleiten, und wer ſollte Dir das Brot in die Hand und den Wein in den Mund geben; und wer ſollte Dich wäͤhrend jener Naͤchte, wo Du oft halb nackt bleibſt, um die Sterne zu beobach⸗ ten, wer ſollte Dich dann vor Erkaͤltung ſchuͤtzen? Wie, das konnteſt Du glauben, Bruder? Du konn⸗ teſt glauben, daß ich Dich in einem fuͤr Dich ſo neuen Leben von Gefahren umdroht wiſſen und allein laſſen koͤnnte? Nein, nein, noch ein Mal, Du magſt darin willigen oder nicht: Ich folge Dir. Hoͤre mich, Bruder; ich habe mein Leben nicht an das Deinige gekettet, um in einem einzi⸗ gen Tage die Fruͤchte einer zwanzigjährigen Bru⸗ derliebe in Nichts verſchwinden zu ſehen; ich werde Dir folgen; noch ein Mal, Du magſt es wollen oder nicht, Bruder, aber ich folge Dir!“
Dieſe aufrichtige, feſte und edle Sprache be⸗ ſchämte Rumphius. Der Weiſe war erſchuͤttert. Er gewaͤhrte einen beklagenswerthen Anblick und zitterte wie ein Schuͤler, der auf einem Fehler er⸗ tappt wurde.
Keiner Antwort maͤchtig, dachte er daran, Hein⸗ rich's Vermittelung in Anſpruch zu nehmen, und erwiederte deshalb mit ſchwacher Stimme:
„Aber ich weiß nicht, ob der Herr von Vau⸗ drey in Deinen Wunſch, mir zu folgen, einwilligen wird, Sulpizius!“


