Teil eines Werkes 
67.-70. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 5.-8. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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einen Menſchen bewegen, der ſicher vor jener Ver⸗ wirrung und Bewunderung iſt, welche der holde Abglanz einer reinen und lautern Seele, einer Kin⸗ derſeele, gewährt, die in ihrer Entſagung ſo maͤch⸗ tige Waffen und in ihrem offenen Geſtaͤndniß eine ſo gewaltige Uebermacht findet.

Mein guter Sulpizius! ſo ſind wir denn wie⸗ der vereinigt; laß uns Alles vergeſſen, was vorge⸗ gangen iſt, wiederholte Rumphius unwillkurlich, ohne noch ſeinem Bruder die ſchreckliche Nachricht zu offenbaren.

Ach, Bruder, all' mein Kummer iſt jetzt ver⸗ geſſen; ich ſpreche nicht mehr davon, weil ich gluͤck⸗ lich bin, erwiederte Sulpizius,ach, ſehr gluͤck⸗ lich, denn nun wirſt Du mich in langer Zeit nicht mehr verlaſſen, weil der Herr Graf von Vaudrey, Dein Beſchuͤtzer, ſich in Breſt einſchiffen will, und gewiß lange Zeit fort bleibt, bevor er zuruͤckkehrt. So werden auch wir lange Zeit bei einander ſein koͤnnen, nicht wahr, Bruder?

Ja, gewiß, Sulpizius; er reiſt nach Indien. Ach! das iſt eine ſchoͤne Reiſe!

Ja, gewiß eine ſchöne Reiſe, wiederholte Sulpizius mit ſeiner gewöhnlichen Unterwuͤrfigkeit.

Eine Reiſe, die ich ſelbſt mitzumachen ge⸗

wuͤnſcht haͤtte, wenn ich juͤnger waͤre. Aber in

meinem Alter darf man leider nicht mehr daran denken, ſagte Rumphius, der in der Kunſt, durch