ihn that, und, noch ſonderbarer, Rumphius ver⸗ ſuchte, gegen ſeine Gewohnheit, nicht den gering⸗ ſten Widerſpruch, und ließ den ganzen Abend nach ſeiner Ankunft vergehen, ohne Sulpizius auszu⸗ ſchelten.
Sulpizius nahm dieſe Ruhe und ungewoͤhnt Gelaſſenheit fur Folge der Ermudung von der Reiſ und wunderte ſich nur wenig daruͤber. Aber als auch am folgenden Tage der Aſtronom immer noch ſo freundlich war, und ihn mit keinem bittern oder unangenehmen Worte kränkte, ihm auch keine zwei⸗ deutige und verfängliche Frage in den Weg legte, da glaubte Sulpizius, Rumphius ſei in allem Ernſte krank, und war daruͤber beſorgt.
Er nahm ſich deshalb vor, ſeinen Bruder nach ſeiner Geſundheit zu fragen, ſobald ſich am dritten Tage die naͤmlichen Symptome zeigen wuͤrden. Und ſie zeigten ſich.
So ſind wir denn bei jenem dritten Tage an⸗ gelangt.
Nach dem frugalen Mahle der beiden Bruͤder ſchien Rumphius tiefſinniger als je zu ſein, als er auf einmal aus ſeiner Träumerei ſich aufraffte, und zu Sulpizius ſagte:
„So ſind wir denn wieder vereinigt!“
„Ach ja, mein Bruder, ſo gluͤcklich vereinigt, vereinigt, um uns nie mehr zu trennen, nicht wahr, mein Bruder?“ antwortete Sulpizius.„Denn wenn Du wuͤßteſt, wie ungluͤcklich ich ohne Dich
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