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Herr von St. Cyr.
Mein Herr, es iſt um Lebens und Sterbens willen Er reicht dem Varon die Handy ſchlagen Sie ein, laſſen Sie uns Freunde ſein, ich bin deſſen werth, und hoffe, mich deſſen noch werther zu zeigen. Der Liebhaber und der Ehemann umarmen ſich mit Extaſe.)
Der Baron von Cernan.
Jetzt, mein Herr, leben Sie wohl.
Herr von St. Cyr. In dieſem moͤrderiſchen Unwetter,— was
faͤllt Ihnen ein? Sie kommen morgen früh genug.
Der Baron von Cernan⸗
Morgen, mein Herr, morgen,— und mein Weib und meine Cacilie, die auf mich wartet,— morgen— und ihre Angſt— morgen— und in dieſer Stunde wird ſie die Haare ſich raufen, troſt⸗ los, jammernd, denkend an die Folgen unſter Zu⸗ ſammenkunft, waͤhnend, daß wir vielleicht ſchon im Begriff ſind, uns gegenſeitig die Hälſe zu brechen? Ach, die Ungluͤckliche!
Herr von St. Cyr.
Jetzt verſtehe ich Ihre Haſt, mein Herr. Eben hoͤre ich den Wagen rollen, darum noch ein Mal, Gott befohlen, Gott befohlen!
Die Seewarte v. Koat⸗Vén. I. 19


