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ſein Haupt ſank an ihren Buſen.„Woher dies? — Sieh', Du folgſt dem Rufe Deines Herzens, das Dir zufluͤſtert:„Er liebt Dich!“— weil zwei Herzen, die ein Gott fuͤr einander ſchuf, ſich ge⸗ genſeitig entfalten, weil—“
Heinrich vollendete ſeine Rede nicht; denn eben knarrten die Doppelthuͤren des Kabinets in ihren Angeln, oͤffneten ſich, ohne daß Jemand ſich zeigte⸗ und boten den herrlichen Anblick auf einen niedli⸗ chen Speiſeſaal dar, deſſen Waͤnde von Gold und Scharlachbildern ſtrahlten. Ein großes Feuer brannte in einem Marmorkamine, welches Blumen um⸗ bluͤhten, die ihre bunten Farben mit dem Schein der Wachskerzen vermaͤhlten, die in Kryſtall-Kan⸗ delabern ſtrahlten.
Die Tafel war auf einem beweglichen Boden, wie ſonſt gewoͤhnlich, errichtet, und zwei kleine Sei⸗ tentiſchchen, die das zur Beſetzung der Tafel No⸗
thige trugen, machten jede laͤſtige Bedienung un⸗ noͤthig.
„Ich will Dir ein ſchweres Geſtaͤndniß thun,“ rief Heinrich mit ſchamvollen Blicken, und ſetzte ſich hart neben Cacilien an die Tafel,—„naͤm⸗ lich, ich habe erſchrecklichen Appetit.“—
„Und ich,“ erwiederte Cacilie mit noch ſchamvol⸗ lerem Blick,„wage es kaum, Dir zu ſagen, daß ich faſt vor Hunger 633. 4
„Ei, wie ſchoͤn, Caͤcilie, ſetze Dich dort hin, neben mich.— Bei Gott, die Liebe iſt ein ſchones


