Teil eines Werkes 
62.-66. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 1.-4. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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nung auf, einen zu treffen, als ſie kaum 20 Schritte weit einen bemerkten, der in das St. Marcell⸗

Gäͤßchen fuhr. Raſch, gnaͤdige Frau, rief Perez,vielleicht iſt jener Fiaker leer.

Bald waren ſie dem Wagen ſo nahe, daß ihr Rufen ihn erreichen konnte.

Halt an! rief Perez im vollen Laufe.

Der Kutſcher gab keine Antwort. Halt an! wenn Dein Wagen leer iſt, rief Perez noch ein Mal, und hatte bereits den Fiaker

erreicht.

Auf Pereß's Ruf flog das Fenſter eines der

Wagenſchlaͤge zuruͤck.

Mein Wagen iſt voll, rief der Kutſcher, und hieb auf die Pferde, welche Perez am Zaume hielt.

Ha, das muß ich ſehen! rief die Herzogin, und ſturzte ſich auf den Wagenſchlag, deſſen Fen⸗ ſter offen war.

Da ſtreckte ploͤtzlich ein Menſch den Kopf durch dieſes Fenſter, und rief:Hoͤll' und Teufel, wenn Ihnen Ihr Leben lieb iſt, mein Herr, ſo gehen Sie Ihrer Wege.

Die ungluͤckliche Herzogin ſtieß einen Schrei des Entſetzens aus, und ſank ſimet Fener Mann, er war es es war Heinrich mit einem dicht verhuͤllten weiblichen Weſen.

Auf den Schrei der Herzogin ließ Perez den Zuͤgel der Pferde fahren, und ſprang ihr zu Huͤlfe.