Teil eines Werkes 
62.-66. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 1.-4. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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hilft, verſetzte Heinrich nach kurzem Nachdenken. Sie haben oft an Herrn von St. Cyr geſchrie⸗ ben?

Ich habe es Ihnen ſchon geſagt.

Er hat Ihre Briefe?

Ich denke es.

Sie haben die ſeinigen?

Ja.

Nichts darin kann Sie compromittiren?

Nein, bewahre Gott! da, hier ſind ſie, leſen Sie.

Nun denn, ſo nehmen Sie dieſe Briefe, und wenn Ihr Gemahl wieder kommt, werfen Sie ſich ihm zu Fuͤßen, geſtehen Sie ihm dieſen Briefwech⸗ ſel, ſagen Sie ihm, daß Sie, weil Sie ihn im Begriffe nach Amerika abzureiſen ſehen, ihm ein Geheimniß, das Sie drucke, offenbaren wollen; geſtehen Sie ihm, daß Sie unklug gehandelt ha⸗ den, doch, daß Sie am Rande des Abgrundes, im Augenblicke des Hinabſtuͤrzens, zuruͤckgeſchaudert ſeien, daß Ehre, daß Pflicht Sie zuruͤckgehalten haben.

Zum Beweis dafuͤr uͤbergeben Sie ihm die Briefe des Herrn von St. Eyr, und bitten ihn um die Erlaubniß, waͤhrend ſeines Aufenthalts in Amerika in ein Kloſter gehen zu duͤrfen.

Nun, was weiter? das klingt huͤbſch!

Oh, Sie unſchuldige, kindliche Seele! Dar⸗ auf bitten Sie inſtändig Ihren Gemahl, augen⸗