Teil eines Werkes 
62.-66. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 1.-4. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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„Und wer war denn das, mein Herr?“ fragte haſtig die Baronin.

„Das war Adam; denn dieſer war im Para⸗ dieſe mit unſrer gemeinſchaftlichen Mutter allein. Jetzt zu dem, was ich Lächerliches in jener Scene finde; naͤmlich, als ich Sie juͤngſt beim Marſchall

von Caſtries den Wunſch, das Geheimniß jenes

Englaͤnders zu wiſſen, aͤußern hoͤrte, begleitete ich, meinerſeits, meine ſchone Nachbarin, die Marquiſe von Vaillé, die ganz unwillkuͤrlich den naͤmlichen Wunſch ausſprach, und dem gemaß vor wenig Tagen eben ſo wie Sie den verbindlichen Brief er⸗ halten hat:

„Als ich die Ehre hatte, mit Ihnen beim Herrn

„von Caſtries zu ſpeiſen, außerten Sie u. ſ. w

„Aber minder undankbar als Sie, gnädige Frau, hat ſie mir eine ſuße Belohnung verſprochen. Hatte ich doch ſchon Anſpruͤche auf die Erkennt⸗ lichkeit eines artigen Weibes, dem ich einen Dienſt geleiſtet.— Sie ſehen alſo, daß eine fuͤr mich ganz gleichgultige Sache mir die Freundſchaft eines braven Edelmannes, die Hoffnung auf die Liebe einer wunderlieblichen Marquiſe und den Haß eines ſchönen Weibes eingetragen hat; denn das ſehe ich gar wohl, gnaͤdige Frau, meine Kälte kommt Ihnen unerwartet und bringt Sie in Zorn. Ge⸗ ſtehen Sie alſo, daß ich mich gar nicht zu beklagen habe, indem ich fuͤr einen aen laͤngſt