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„Du biſt ſehr neugierig,“ verſetzte der Com⸗ miſſair.„Aber ſo neugierig, wie Du biſt, war auch der Herr Polizei⸗Inſpector. Denn gleich bei Eurer Ankunft in Paris haſt Du und Deine Mit⸗ ſchuldige großen Argwohn erregt, und deshalb folgte man Eurer Spur. Da bemerkte man nichts, als Hin⸗ und Hergelaufe, Goldſpenden rechts und links; ein ſtetes Spioniren nach den angeſehenſten Perſonen, und dies Alles verrieth ſchlechte Abſich⸗ ten; doch in St. Lazarus wird man Euch ſchon geſpraͤchig machen. Jetzt die Schluſſel zu dieſem Secretaͤr!“
„Ich habe ſie nicht.“
„Brecht den Secretaͤr auf,“ rief der Commiſſair ſeinen Leuten zu.„Denn ich muß hier Alles un⸗ terſuchen, und hoffe, einen Diebſtahl dieſes ſaubern Paares zu entdecken.“
Da ſchlug der Sergeant mit ſeiner Hellebarde auf das Schloß des Secretars, daß es aufſprang.
Hierauf oͤffnete der Commiſſair das Käſtchen, welches die ungeheuern Reichthuͤmer umſchloß, die
Rita zu Geld, theils zu Gold, theils zu engliſchen
Banknoten gemacht hatte. ar
„Ei, ſo habe ich doch endlich die Elſter im Neſte erwiſcht!“ rief er entzuͤckt.„Das iſt ein offenbarer Diebſtahl, und woher habt Ihr dieſe ungeheure Summe, Ihr Schurken?“ „Das iſt mein Gut,“ antwortete Perez,„ich bin Wechsler.“
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