Teil eines Werkes 
62.-66. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 1.-4. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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„Ja, ja, Dein Gut. Schreiber, verſiegle Er alle dieſe Meubeln und jenes Kaͤſtchen, das ich ſodann dem Herrn Polizei⸗Inſpector uͤbergeben will. Die Vogel hier erwartet ihr Käfig, und vielleicht kann man, denn der Teufel weiß, wie ſie zu die⸗ ſem Gelde gekommen ſind, und ob nicht Blut an dem Allen klebt—“

„Herr, zum letzten Male,“ rief Perez,„be⸗ haupte und beſchwoͤre ich vor Gott, daß dieſe Summe mein rechtmaͤßiges Gut iſt, und daß, wenn anders von Verbrechen und Diebſtahl die Rede ſein darf, dies Weib hier unſchuldig iſt. Mir, mir ganz al⸗ lein gehoͤrt dies Gold. Jene Schritte, die den Argwohn einer Obrigkeit erregen konnten, waren allein mein Werk. Ich will Ihr Gefangener ſein; doch dieſe Frau muͤſſen Sie freilaſſen!“

„Iſt ein Lohnkutſcher da?“ fragte der Com⸗ miſſair, Perez keiner Antwort wuͤrdigend.

„Ja, Herr Commiſſair,“ antwortete der Ser⸗

geant. „So bringt denn dieſe beiden Verbrecher in Sicherheit. Indeſſen will ich und mein Schrei⸗ ber mit noch Zweien von Euch alles das, was wir gefunden haben, gerichtlich aufſetzen.“

So ward Rita in's Spital, Perez aber nach St. Lazarus abgefuͤhrt.

In der That, es muß ſchrecklich ſein, ſich in dem Augenblicke, wo man auf dem Punkte ſteht,

ſeine Rache durch den feinſten aller Pläne ſättigen