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„Ja, ja,“ ſagte Heinrich eifrig;„ja; und wa⸗ rum nicht?“ fuͤgte er bitter laͤchelnd hinzu,„Du haſt mich auf den Plan meines ganzen Lebens verzichten laſſen— weshalb ſollteſt Du aus mir keinen Meuchelmoͤrder machen koͤnnen?„ Und dann der Gedanke, daß Du vielleicht in eines An⸗ dern Arm— uͤber mich lachen, uͤber das leicht⸗ glaͤubige Kind lachen koͤnnteſt, welches fuͤr den Glauben an eines Weibes Liebe Zukunft und glau⸗ bige Zuverſicht in die Winde zerſtreut, heilige Ge⸗ luͤbde gebrochen hat!— nein, Rita, Du haſt wahr gedacht— ich wuͤrde Dich morden!“
Und Heinrichs Zuͤge hatten faſt etwas Wildes, als er die Herzogin heftig am Arm ergriff und die gluͤhenden Augen auf ſie heftete.
„Aber,“ rief ſie mit unbegreiflicher Begeiſterung aus, indem ſie ihn mit gluͤhenden Kuͤſſen bedeckte; „aber Du willſt mich ja vor Gluͤck naͤrriſch machen, naͤrriſch aus Liebe fuͤr Dich! Engel, angebeteter Engel, mein Einfluß auf Dich iſt wie ein Wunder! Entweder der Himmel oder die Hoͤlle haben mir ihn gewaͤhrt, aber er iſt vorhanden— in einem Monate, Heinrich, Dich dahin gebracht zu haben.. Dich, den kindlichen, den ſchuͤchternen, glaͤubigen Juͤngling— Dich mit dem ſanften und furchtſa⸗ men Charakter. Dich dahin gebracht zu ha⸗
ben achl welch eine Liebe!“ ſagte endlich Rita
mit einer Art Erſtickung ihrer Luſt, gleich als ob


