Feuer geſogen, das in ſeinen Augen funkelte, das auf einmal ſeine Wangen roͤthete.
„O Rita!“ ſprach er, ſich mit Kraft aufrich⸗ tend,„ſieh, wie mich Dein Zauber umfaͤngt; Rita, ſieh, welches Feuer Dein Mund mir einhaucht, wie es mich berauſcht;— denn in den Augenblicken der hoͤchſten Entzuͤckung, Du ſiehſt es, Rita, regt meine Phantaſie ſich auf und reißt mich mit ſich fort; meine Sinne gewinnen eine unerhoͤrte Em⸗ pfindſamkeit; ſieh! jetzt ſchlaͤgt mein Herz, mein Kopf denkt, meine Gedanken werden lebendig; ich fuͤhle jetzt erſt, daß ich lebe; jetzt erſcheint mir die Sonne glaͤnzender ſchöner das Meer, die Blumen duftender, der Voͤgel Geſang lieblicher; jetzt erfaſſen mich Gedanken des Ruhmes und des Krieges; jetzt ſchwindet das Andenken an meine Geluͤbde der Einſamkeit und Zuruͤckgezogenheit, wie ein fer⸗ nes Traumgebild!— jetzt begeiſtert mich ein ge⸗ wiſſes Feuer, mich zieht eine mir unbekannte Ge⸗ walt mit ſich fort; doch dieſes Kleid iſt mir ver⸗ haßt; der Anblick dieſer Buͤcher ekelt mich anz dieſe Einſamkeit ſinkt druͤckend auf mich nieder— ich fuͤhle ein Verlangen nach Glanz, nach Aufre⸗ gung— ich wuͤnſchte, das Geſchrei der Streiten⸗ den zu hoͤren, das Raſſeln der Waffen— ich moͤchte, ich— was weiß ich ich moͤchte ein Schwert ergreifen.. Mein Gott! ein Schwert. Ruhm. einen Namen, einen großen Namen, den man nur mit Neid und S ausſpräche
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