Teil eines Werkes 
62.-66. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 1.-4. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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quem. Auch waren die verſchiedenen kreisfoͤrmi⸗ gen Gemächer, welche dieſe Bequemlichkeit aus⸗ machten, gewohnlich mit Quadranten, Aſtrolabien, Uhrwerken, Globen, Fernroͤhren und andern ohne alle Ordnung hingeworfenen Inſtrumenten an⸗ gefullt.

Aber jetzt bewohnte Rumphius den Thurm von Koat⸗Vön nicht mehr, und es waren auch alle Werkzeuge der aſtronomiſchen Wiſſenſchaft in eine Art Haͤuschen verwieſen worden, welches ſich auf dem Forſt des Gebaͤudes befand, und die nuͤtz⸗ lichen Mobilien, die alle jene gelehrten Geraͤthſchaf⸗ ten erſetzten, bezeugten hinlaͤnglich, daß die Be⸗ ſtimmung des Thurmes fuͤr jetzt verändert war und daß ſein neuer Herr, ſich mehr mit der Erde beſchaͤftigend, verſucht hatte, das Gebaͤude bewohn⸗ bar zu machen.

Die vier langen und ſchmalen Fenſter, die, nach Suͤd, Nord, Oſt und Weſt durchgebrochen, den geraͤumigen und einzigen Saal, aus dem der erſte Stock beſtand, erhellten, waren mit langen Vorhaͤngen geziert; dann ſtanden einige Seſſel und ein breiter, vortrefflicher Lehnſtuhl mit Armlehnen und einem ſehr hohen Ruͤckentheile um einen gro⸗ ßen, mit Schriften und theologiſchen Buͤchern be⸗ deckten Tiſch.

Es war den Tag nach jenem, an dem die Her⸗ zogin ſich ſo unvorſichtig auf den Abhang des Fal⸗ Goöt gewagt hattez die Sonne ſpiegelte ſich im