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„Gott bewahre mich! Perez, ich glaube es; auch ich befand mich in einer toͤdtlichen Unruhe; allein zu was dienen dieſe Spaziergänge nach dem Mee⸗ resufer? Die Frau Herzogin hegte dieſen Geſchmack doch vor dem Tage nicht, o
„Ihr wißt, Juana,“ unterbrach der Greis mit einer Bewegung der Ungeduld ſeine Frau,„daß ich nichts Verborgenes vor Euch habe; allein das Ge⸗ heimniß meiner Gebieterin gehoͤrt nicht mir; uͤber⸗ dies bin ich nicht in deſſen Beſitz, und hätte ich auch nur den Kopf zu wenden, um es zu erfahren ſo wuͤrde ich dies nicht thun.“
„Heilige Jungfrau! ich glaub's; ſo lange wir verheirathet ſind, Perez, habt Ihr mir nie etwas mitgetheilt; eben ſo wenig uber den ſeligen Herrn Herzog—“
„Als Ihr mir uͤber die Frau Herzogin, nicht wahr, Juana?“ ſetzte der Greis hinzu;„alſo wol⸗ len wir jetzt unſer Stillſchweigen vereinen, um die Geheimniſſe des Hauſes Almeda zu bewahren— wenn das Haus Almeda Geheimniſſe hat,“ fugte er nach einer Pauſe haſtig hinzu. 3 ½
Und indem er Donna Juana den Arm gab, erreichten ſie das Schloß; die Nacht war ſehr dunkel.
„Ich bin gleich wieder bei Euch, Perez,“ ſagte Juana, die ihren Gatten verließ, um uͤber die Gal⸗ lerie zu gehen;„ich muß fort, um Alles zum Schla⸗ fengehen der Frau Herzogin zu bereiten.“


