Teil eines Werkes 
62.-66. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 1.-4. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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Gott bewahre mich! Perez, ich glaube es; auch ich befand mich in einer toͤdtlichen Unruhe; allein zu was dienen dieſe Spaziergänge nach dem Mee⸗ resufer? Die Frau Herzogin hegte dieſen Geſchmack doch vor dem Tage nicht, o

Ihr wißt, Juana, unterbrach der Greis mit einer Bewegung der Ungeduld ſeine Frau,daß ich nichts Verborgenes vor Euch habe; allein das Ge⸗ heimniß meiner Gebieterin gehoͤrt nicht mir; uͤber⸗ dies bin ich nicht in deſſen Beſitz, und hätte ich auch nur den Kopf zu wenden, um es zu erfahren ſo wuͤrde ich dies nicht thun.

Heilige Jungfrau! ich glaub's; ſo lange wir verheirathet ſind, Perez, habt Ihr mir nie etwas mitgetheilt; eben ſo wenig uber den ſeligen Herrn Herzog

Als Ihr mir uͤber die Frau Herzogin, nicht wahr, Juana? ſetzte der Greis hinzu;alſo wol⸗ len wir jetzt unſer Stillſchweigen vereinen, um die Geheimniſſe des Hauſes Almeda zu bewahren wenn das Haus Almeda Geheimniſſe hat, fugte er nach einer Pauſe haſtig hinzu. 3 ½

Und indem er Donna Juana den Arm gab, erreichten ſie das Schloß; die Nacht war ſehr dunkel.

Ich bin gleich wieder bei Euch, Perez, ſagte Juana, die ihren Gatten verließ, um uͤber die Gal⸗ lerie zu gehen;ich muß fort, um Alles zum Schla⸗ fengehen der Frau Herzogin zu bereiten.