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Gleichwohl athmete Perez nicht eher frei, als bis er ſeine Gebieterin, unten am Fuße des Ber⸗ ges angelangt, eine tiefliegende Einfahrt verfolgen ſah, welche zum Schloß von Kervan fuͤhrte. Perez ſchien 50 Jahre alt zu ſein; ſein Aeußeres war ausgetrocknet, mager, von der Sonne verbrannt, wie ein Suͤd⸗Spanier; ſein dreieckiger Hut, flach und ausgeſchweift, mit einer rothen Kokarde, ließ ſeine gepuderten und gebrannten Haare ſehen; er war mit ſchwarztuchenem Rocke und Weſte beklei⸗ det, trug Beinkleider von weißem Leder, und ſeine hohen, biegſamen Stiefeln lagen am Knie an. Das einzige Zeichen der Dienſtbarkeit, welches er an ſich trug, war ein Wappenſchild, welches das halb gruͤne, halb rothe Wehrgehaͤnge mit Goldtreſſen ſchloß, an dem ſein Jagdgewehr hing; dieſelben Wappen⸗ zeichen befanden ſich auch auf den Buckeln des Ge⸗ biſſes und der ſchwarzen Satteldecke am Pferde. Dieſem folgte ein ſehr großer, grauer, langhaͤriger Windhund.
Sobald die Herzogin nahe genug am Thorgit⸗ ter war, ließ Perez ſeinem Pferde den Zuͤgel ſchie⸗ ßen, zog die Muͤtze, als er an ſeiner Gebieterin voruberkam, und meldete ihren Leuten ihre An⸗ kunft.
Auch erwarteten ſie, als ſie vor dem Schloſſe ſtihſtand und, ſich auf ihres Stallmeiſters Schul⸗ ter ſtutzend, auf den Boden ſprang, ehrerbietig ihre Kammerdiener und Bediente, auf der Treppe vor


