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Dann addirt man das Alles zuſammen, ein Gott— ein König— eine Gerechtigkeit— ein Ruhm— ein Unter⸗ richt— eine Wiſſenſchaft— Summa Summarum: So⸗ viel.— Von Heller zu Pfennig; gerade wie eine Kauf⸗ mannsrechnung. Iſt die Bilanz zwiſchen Einnahme und Ausgabe nicht ganz richtig, ſo zwackt man am Ruhme, kürzt an der Gerechtigkeit und erſpart an Gott.
Sollen wir jetzt noch in das Privatleben eindringen? Was findet man hier?—
Eine neidiſche, egoiſtiſche und rohe Eiferſucht, einen kindiſchen und lächerlichen Ehrgeiz, auf den die Macht ſpeculirt, indem ſie ihn mit geringen Koſten befriedigt;
Einen ungezügelten Ehrgeiz, der durch den dummen und abſcheulichen Grundſatz angeſpornt wird:
Alle dürfen nach Allem ſtreben! Aber zu Allen zu ſagen, Ihr dürft Anſpruͤche machen,
Alles zu ſein: König, Fürſt, General, Finanzmann, Ero⸗
berer oder Geſetzgeber— heißt das nicht, das Prinzip der Gleichheit der Intelligenz aufſtellen— heißt das nicht, den individuellen Stolz eines jeden Menſchen auf die ent⸗ ſetzlichſte Höhe ſchrauben?
Daher antwortete auch dieſer Stolz: Wie, Ihr ſprecht von der Fähigkeit dieſer und von der Unfähigkeit jener?— von den Rechten dieſes und von der Unzuläſſigkeit jenes? Aber wer ſagt Euch denn, daß ich unfähig bin? Wer beweiſt Euch, daß meine Kenntniſſe die jenes nicht auf⸗
wiegen!— Iſt Eurer Platz heilig geworden, da er der
Eurige geworden iſt!— Alle können auf Alles Anſpruch machen!— Ich mache alſo meinerſeits darauf Anſpruch,


