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„Ich weiß es nicht.— Den Verdruß, den ich Ihnen unwillkuͤhrlich verurſacht habe. Denn außerdem, davon bin ich uͤberzeugt, wuͤrden Sie, der ſtets ſo gut war, nicht hart und ungerecht gegen mich geweſen ſein.“
„Sprechen wir nicht mehr davon, Toinon. An mir iſt es, Sie um Verzeihung zu bitten; ich habe Sie grauſam behandelt, und das in einem Augenblicke, in welchem Sie Ihrer ganzen Kraft, Ihres ganzen Vertrauens in das edle Gefuͤhl, das Sie leitete, bedurften, um die Unternehmung zu wagen, die Sie vorhaben. Alles, was ich Ihnen in dieſer Beziehung ſagen koͤnnte, Toinon, wuͤrde vergebens ſein, denn ich kenne ihre Exaltation. Gott beſchuͤtze Sie Sie ſind thoͤricht, aber edel und großmuͤthig. In Ihnen lag der Keim der ſchönſten Anlagen. Wenn Sie ſich nicht beſſer entwickelt haben, ſo iſt es nicht Ihre Schuld; verlaſſen von Allen, ohne Aeltern, ohne irgend einen Fuͤhrer, iſt es ſchon ein wahres Wun⸗ der einer guten Natur, daß Sie nach dem Leben, welches Sie fuͤhrten, noch das ſind, was Sie ſind. Arme Kleine!“— Und Taboureau verbarg eine große Thraͤne.—„Aber,“ fuhr er nach einer kurzen Pauſe fort,„was nutzt es, davon zu ſpre⸗ chen, und ſich zu erweichen? Heißt das nicht, unſer Lebewohl noch peinlicher machen? Muth alſo, Muth.“
„Ja, Muth,“ ſagte Toinon, mit zuſammen⸗


