Teil eines Werkes 
46.-49. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 5.-8. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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Zum letzten Male, ja gewiß, zum letzten Male, zum allerletzten beſtimmt! rief Taboureau, indem er ungeduldig mit dem Fuße ſtampfte,denn ich habe mein Handwerk bis uͤber den Hals ſatt.

Ich ſtehe auf dem Punkte, einen ſehr wichti⸗ gen Schritt zu thun, ſagte die Pſyche;er iſt ſo ernſt, daß ich ihn Ihnen anvertrauen kann, ja ſo⸗ gar muß. Und durch wenige Worte machte ſie Claude mit dem Antrage des Herrn von Villars bekannt.

Indem Toinon ſprach, verloren die Zuͤgen Ta⸗ boureau's allmaͤlig ihren Ausdruck des Zornes, der ubertriebenen Geringſchätzung. Staunen, Mitleid, Unwille, belebten wechſelsweiſe ſein Geſicht, und als Toinon endlich ſchwieg, rief er aus:Aber, Un⸗ gluͤckliche, Sie ſturzen ſich ja ganz in das Verder⸗ ben! Sie wiſſen nicht, was fuͤr ein Handwerk es iſt, das man Sie da treiben läͤßt Ein Engel wuͤrde ſich fuͤr immer beſchimpfen, wenn er eine ſolche Rolle uͤbernaͤhme.

Ich kann Tancred retten! antwortete Toinon mit dem Ausdrucke erhabener Selbſtverlaͤugnung.

Dieſe Worte entzuͤndeten anfangs die ganze Wuth Taboureau's neu; bald aber vergaß er ſeinen Zorn, indem er die Tiefe einer Neigung zu erfor⸗ ſchen trachtete, die ihm unerklaͤrlich erſcheinen mufßte.

Das konnte nicht anders ſein. Wenige See⸗ len ſind faͤhig, zu begreifen, daß die Liebe ſich je zu der erhabenen Hartnackigkeit, zu der bewunderns⸗

Krieg in den Cevennen. II. 16