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„Eben deshalb, mein Kind, weil es eine Frage von ſolcher Wichtigkeit betrifft, muͤſſen Sie nicht bei dieſen Ruͤckſichten ſtehen bleihen. Sie ſprechen von dem Abſcheu, von dem Haſſe, den Cavalier Ihnen einfloͤßt, aber bedenken Sie doch, daß nie eine Rache fuͤrchterlicher war, als die Ihrige. In⸗ dem Sie nur koquett gegen ihn ſind, retten Sie Tancred, reißen Cavalier von dem Mädchen ab, 6
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das er liebt, bringen ihn dahin ſeine Bruͤder zu verrathen, und wenn ſo viele Opfer vollbracht ſind, bezahlen Sie ihn durch Ihre Verachtung! Und was iſt nöthig, um das Alles zu erlangen? Nichts, als daß Sie ſich zeigen und ſich lieben laſſen. Denn ſo ſchoͤn und verfuͤhreriſch wie Sie ſind, zweifle ich nicht, daß Cavalier Sie mit Leidenſchaft lieben wird; die Liebe muß die uͤbermuͤthigen Anſpruͤche dieſes ländlichen und unbefangenen Menſchen noch ſteigern. Das geringſte, nicht zärtliche, ſondern nur wohlwollende, Wort von Ihnen muß ihn zu Ih⸗ ren Fuͤßen bringen.“
„Aber wie kann ich bis zu dieſem Menſchen gelangen, ohne ſeinen Argwohn zu erwecken?“ ſagte Toinon zögernd.
„Ich habe daruͤber nachgedacht. Es iſt ein kuͤhner Streich, aber Sie ſind entſchloſſen. Er hat mit ſeinem Haufen einen Punkt der Cevennen he⸗ ſetzt, uͤber den er faſt als Herrſcher gebietet. Sie nehmen hier einen Wagen und einen ſichern Be⸗


