Teil eines Werkes 
46.-49. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 5.-8. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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ihn ſchmerzlich beruͤhrt. Obgleich dieſer die Annahme der Intendanz von Rouen verweigert hatte, hoffte ſein Vater, indem er ihm die Gruͤnde ſeines ei⸗ genen Benehmens auseinander ſetzte, ihn von ſei⸗ ner ungerechten Anſicht zuruͤckzubringen, und ihm Ideen einzufloͤßen, die weniger epaltirt waͤren und fuͤr den Lauf der Geſchäfte geeigneter.

Mit Zaͤrtlichkeit, Ruhe und Wuͤrde, und erſt nach einem ziemlich langen Stillſchweigen, antwor⸗ tete daher Herr von Baville ſeinem Sohne:

„Ich danke Dir fuͤr Deine Offenheit. Deine Ehrfurcht und Deine Liebe fuͤr mich ſind groß; ſie ſind durch die Uebertreibung edler Geſinnungen nicht erſchuͤttert worden, die ohne Zweifel großmuͤthig ſind, die aber ohne Gegengewicht einen verderblichen Einfluß auf Deinen Geiſt ausuͤben könnten. Du trittſt in finſtern, ſtuͤrmiſchen Tagen in das Leben ein; unſere Zeit iſt eine Zeit furchtbaren Kampfes, und— doch nein, dieſe Zeit iſt wie jede andere, jede Zeit wird ihr gleichen. Der Menſch wird ſtets der Menſch bleiben. Die beiden entgegengeſetzten Prinzipe, die ſich jetzt mit Erbitterung bekämpfen, haben ſich die nicht ſtets bekämpft, werden ſich die nicht ſtets bekämpfen? Unter einer Form oder un⸗ ter einer andern wird der Grund des Kampfes ſtets derſelbe bleiben und nur der Name ſich ändern! Stets wird es das Boͤſe ſein, welches gegen das Gute kämpft, die Empoͤrung gegen die Macht, der Stolz gegen die Unterwerfung, der Diener gegen