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bei weder Erbitterung, noch Bosheit, mein Gott! Ich weiß wohl, daß ich mich weder an Peter noch an Paul halten kann, weil die Revolution daran Schuld iſt, daß ich fuͤr 1000 Piſtolen Leder weni⸗ ger verkaufte. Deshalb verlange ich auch nicht die Beſtrafung eines einzelnen, ſondern Aller ohne Un⸗ terſchied; ich bin ein eben ſo guter Chriſt wie der Gevatter, und habe wie er gegen die Fanatiker in⸗ dividuell gar nichts.“
„Uebrigens iſt es doch ein Gluͤck fuͤr uns,“ fuhr der Wachshaͤndler fort,„zum Intendanten einen ſo fuͤrchterlichen Mann zu haben, wie der gnädige Herr von Baville iſt. Was fuͤr ein Ausſehen er Euch hat! Was fuͤr Augen! Was für einen Blick! Und wenn ich bedenke, daß es dennoch Ketzer gegeben hat, die es wagten, ihm Schmähungen grade in das Geſicht zu ſagen.— Wenn er mit mir nur ſpraͤche, ſo wuͤrde mir ſchon zu Muthe ſein, als ob ich den Strick um den Hals fuͤhlte.“
„Das kömmt daher, weil er ein Geſicht hat, d. h. es iſt nicht grade unbedingt ſein Geſicht, wenn Ihr wollt, denn man wuͤrde nicht wiſſen, daß er der beruͤhmte unerbittliche Intendant iſt, der Koͤnig von Languedoc, wie man ihn nennt, denn ſein Ge⸗ ſicht fällt einem nicht mehr auf, als das eines An⸗ dern; aber wenn man weiß, wer er iſt, koͤmmt es einem fuͤrchterlich und entſetzich vor,“ ſagte ſehr ſinnreich der Gerber.
„Habt Ihr ſagen hören,“ fragte mit geheim⸗


