Teil eines Werkes 
46.-49. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 5.-8. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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nißvollem Tone der Wachshändler,„daß der Herr Intendant bei der Geburt blutrothe Nägel hatte; daß er deshalb ſo unerbittlich iſt, weil ſeine Frau Mutter, als ſie mit ihm in geſegneten Umſtänden war, vor einem Blutgeruͤſt voruͤberging?“

„Iſt es denn wahr, daß er blutrothe Nägel hat, Meiſter Janet?“ fragte der uͤber dieſe Mittheilung erſchrockene Gerber.

„Was die Nägel betrifft, Gevattern, ſo kann ich Euch daruͤber nichts ſagen, denn der gnädige Herr hat mich immer behandſchuht empfangen, wie es die Hoͤflichkeit erfordert.“

„Seht Ihr, Gevattern, er trägt immer Hand⸗ ſchuhe,“ ſagten der Gerber und des Wachshändler, indem ſie ſich voll Entſetzen mit den Ellenbogen an⸗ ſtießen.“

„Was ich aber für beſtimmt habe behaupten

hoͤren,“ fuhr der Gerber mit ernſtem Tone fort, unter dem er ohne Zweifel beißenden Spott verbarg, Hiſt, daß der Herr Intendant am Tage einer Pinrich⸗ tung immer rohes Fleiſch ißt, um ſich wilder zu ſtimmen, und aus Furcht, daß ſeine natuͤrliche Gut⸗ muͤthigkeit ihn verfuͤhren möchte.“

„Und weiß man, was fuͤr eine Art von Fleiſch es iſt, das er an ſolchen Tagen verzehrt?“ fragte der Wachshändler eben ſo ſehr von Neugier, als von Schrecken getrieben.

„Man ſagt, es ſei Fleiſch von den wilden