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„De profundis clamavi ad te, Pomine; Do- mine, exaudi vocem meam.“*)
Laporte trat vor, traf den Erzprieſter und ſagte: „Das iſt fuͤr meinen Sohn, den Du in Mont⸗ pellier lebendig raͤdern ließeſt. Sei vekflucht!“
Und er uͤberreichte den Dolch an Caduine von Anduſe.
Der Abt verlor viel Blut aus dieſer zweiten Wunde; er ließ den Kopf auf die Achſel ſinken und hatte noch die Kraft, obgleich mit zitternder und geſchwaͤchter Stimme zu ſprechen:
Libera me de sanguinibus, Dens, Deus sa- lutis meae; et esultabit lingun men justitiam tuam.“**)
Caduine von Anduſe traf hierauf den Erzprie⸗ ſter und ſprach:„das iſt fuͤr meinen Vater, den Diener des Herrn, den Du in Nimes verbrennen ließeſt. Sei verflucht!“
Dieſer lette Streich war tödtlich.
Der Erzprieſter ſchloß die Augen, ſtammelte die Worte: 8
us der Tiefe rufe ich, Herr, zu Dir, Herr, höre meine Stimme.
Errette mich von meinen Sünden, Gott, Gott meines Heils, und meine Zunge wird Deine Gerechtig⸗ keit preiſen,


