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Ichabod und einige Kamiſarden waren ihm ge⸗ folgt. Als hätte der Waldhuͤter beweiſen wollen, daß das Leben des Prieſters ihm gehoͤre, legte er ſeine breite Hand auf die Schulter des Abtes, und rief mit dem Tone wilden Triumphes und grauſa⸗ men Spottes, indem er auf die Flucht der Mike⸗ lets hindeutete:„Deine Tapfern, Theman, werden von Schrecken ergriffen, denn ein großes Bluthad wird Statt gefunden haben auf dem Berge des Je⸗ ſaias!“
Der Erzprieſter blieb ſitzen, die beiden Hände auf die Lehne ſeines Stuhles geſtuͤtzt. Er war ſo wuͤrdig, ſo ruhig, ſo erhaben impoſant, als hätte er in ſeinem Kapitel von Laval in feierlicher Verſamm⸗ lung den Vorſitz gefuͤhrt; er wendete langſam den Kopf, und ohne Ephraim zu antworten warf er ihm einen Blick voll ſolcher Majeſtät, voll ſo un⸗ erſchrockener Reſignation zu, daß der Waldhuͤter da⸗ vor die Augen ſenken mußte.
„Tod, Tod, dem Sohne Belials,“ ſchrieen die Kamiſarden, indem ſie in die Celle ſtürzten.
„Brüder, Gerechtigkeit ſoll werden; meine Vi⸗ ſion muß ſich erfullen,“ ſagte Ephraim,„aber vor allen Dingen muͤſſen wir die Soldaten entdek⸗ ken, die uns vielleicht eine Schlinge legen, und un⸗ ſere Bruͤder befreien. Der Tod des Erzprieſters von Baal wird ihren Augen ſuͤß ſein. Esprit⸗ Seguier,“ fugte der Kamiſarde hinzu, indem er ſich
Krieg in den Covennen. 19


