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Poul wußte, daß die Barrikade des Ganges die
Kamiſarden einige Zeit zuruͤckhalten wuͤrde, und
ſchaffte alle ſeine Leute auf ein großes Floß, wel⸗ ches vor dem Angriff innerhalb weniger Stunden aus Brettern zuſammen gezimmert worden war, um auf den Fall der Niederlage die Flucht zu ſichern. Als der Erzprieſter ſich geweigert hatte, ihn zu beglei⸗ ten, ſchiffte der Parteigänger ſich einige Klafter uͤber einer der ſchnellen Windungen des Tarn ein, und die Heftigkeit der Ströͤmung trieb das Floß an das entgegengeſetzte Ufer. Poul und ſeine Mike⸗ lets erreichten das freie Feld.
Als die Rebellen ihren Pſalm geſungen hatten, pflogen ſie einen kurzen Rath. Das tiefe Schwei⸗ gen, welches in der Abtei herrſchte, machte ſie be⸗ ſorgt: ſie furchteten in einen neuen Hinterhalt zu fallen.
Ephraim bemerkte zuerſt, daß der Gang ver⸗ rammelt war. Nach ziemlich langer Anſtrengung wurde er geſprengt und die Kamiſarden ſtuͤrzten ſich wild hinein. Im Garten angelangt durchſtreiften ſie ihn nach allen Richtungen, ohne etwas zu finden. Das Licht, welches aus dem Fenſter des Abtes ſchimmerte, zog ihre Aufmerkſamkeit an.
Dieſes Fenſter war beinahe dem Boden gleich; Poul hatte es offen gelaſſen, als er ſich entfernte. Ephraim trat näher, ſah den Erzprieſter, ſchäumte vor Wuth wie ein Tiger, und war mit einem Satze im Zimmer.


