Teil eines Werkes 
42.-45. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 1.-4. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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„Vorwärts Brauͤder, vorwärts; die Stunde iſt

gekommen!“ wiederholte er und ſchritt ſchnell gegen die Abtei vor. An der einen Hand hielt er Icha⸗ bod, mit der andern ſchwang er ſeine Apt.

Die ganze, kaum bewaffnete, undisciplinirte Maſſe, ohne Plan des Kampfes, ohne Taktik, aber an⸗ geſpornt durch einen gluͤhenden Enthuſiasmus, ſtuͤrzte ſich dem Fuͤhrer nach, der eben ſo unerfahren war, als die Uebrigen.

Die Strecke, welche die Aufruͤhrer von der Abtei trennte, war bald zuruckgelegt. Sie gelangten zur Bruͤcke, ohne auf den geringſten Widerſtand zu ſtoßen, und bemerkten jetzt erſt, daß am aͤußerſten Ende und an den Seiten derſelben hohe und ſtarke Palliſaden aufgeführt worden waren.

Die Rebellen, welche in dichter Maſſe vor den Palliſaden und längs den Ufern des Tarn ſtanden, beriethen ſich mit leiſer Stimme daruͤber, was ſie zu thun hätten, um dies unerwartete Hinderniß zu beſeitigen, als Ephraim zuerſt ſeine ſchwere Axt er⸗ hob und einen furchtbaren Streich gegen die Baum⸗ ſtämme fuhrte, welche die Palliſaden bildeten, indem er dazu ausrief:„Ich will ſie bis zum Himmel erſchuͤttern!“

Die Holzhacker ahmten dem Beiſpiele des Wald⸗ huͤters nach. Ihre Aexte fielen auf die Rinde der Eichenſtämme nieder, als ein wohlgenährtes Gewehr⸗ feuer, durch die Zwiſchenräume der Palliſaden ge⸗ fuhrt, einige der Religonaren außer Kampf ſetzte.