Sogleich ſchrie der Waldhuͤter mit feierlicher, weithintönender Stimme:„Bruͤder, der heilige Geiſt ſpricht durch den Mund ſeines Propheten; wer in⸗ nerhalb der Mauern Babylon gefunden wird, ſoll getödtet werden; wer es vertheidigt, ſoll fallen unter dem Schwerte!— Was iſt die Abtei? Iſt ſie nicht Babylon?“
„Nach Babylon, nach Babylon,“ ſchrieen die Bergbewohner, die Ephraim zunächſt ſtanden, indem ſie ihre Waffen ſchwangen; nieder mit den Pa⸗ piſten!“
„Der Wille des Herrn geſchehe,“ ſagte der Waldhuͤter;„vorwaͤrts, Bruͤder.“
„Bruder, wie ſollen wir angreifen? Wie ſoll unſere Schlachtordnung ſein?“ fragte Esprit⸗Se⸗ guier im Augenblicke des Aufbruches Ephraim.
„Wie wir angreifen? Welche Schlachtordnung?“ wiederholte dieſer mit einer Art geringſchätzendem Staunen.„Wie greift der Loͤwe ſeine Beute an? Welcher Ordnung folgt der Adler, wenn er auf ſeine Opfer niederſtößt? Dem Einen gab Gott ſeine Zaͤhne, dem Andern ſeine Krallen; Beiden ihren Muth und ihre Kraft, indem er zu ihnen ſprach: Gehet, zerreißet Schafe oder Stier, Taube oder Schlange.— Bruͤder, Bruͤder, Babylon liegt vor uns; Babylon iſt unſer, denn Gott iſt mit uns.“
„Ja, Gott iſt mit uns,“ wiederholten ſeine
Begleiter, exaltirt die Worte Ephraims,„Babylon iſt unſer!“


