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gang des Defiles erreicht haben. Alles, was wir hoffen duͤrfen, iſt, daß einige der Fluͤchtlinge Mont⸗ pellier erreichen und dort Larm ſchlagen. Der Herr Marſchall wird Truppen in hinreichender Menge ſchicken und wir werden entſetzt.“
Poul hatte den Bericht Laroſes mit der groß⸗ ten Aufmerkſamkeit angehoͤrt; er ſchien ernſt nach⸗ zudenken und ſeine geringſchatzende Verwegenheit zu vergeſſen.
„Dieſe Elenden eroͤffnen den Feldzug mit einem glaͤnzenden Vortheil uͤber die regulären Truppen; das taugt nichts,“ ſagte er kopfſchuͤttelnd.„Das Pferd, das einmal ungeſtraft nach ſeinem Herrn beißt, wird gefährlich und unbezähmbar.“
„Aber Ihr ſeid verwundet!“ ſagte der Erzprie⸗ ſter zu dem Brigadier, indem er das Blut an ſei⸗ ner Uniform bemerkte.“
„Ja, gnaͤdiger Herr, in der Schulter, glaub' ich, aber es hat nur wenig zu bedeuten, denn ich fuͤhle es nicht. Ach, gnaͤdiger Herr, was fuͤr ein Krieg, was fuͤr ein Krieg! Ich habe den in Hol⸗ land und in der Pfalz mitgemacht, aber nie ſah ich eine ſolche Wuth. Ich bemerkte einige von den Fanatikern, die keine andere Waffe hatten, als in jeder Hand ein Felsſtuͤck; damit ſtuͤrzten ſie ſich blindlings in unſere Reihen und ſchlugen die Ver⸗ wundeten vollends todt. Man tödtete dieſe Ra⸗ ſenden auf den Leichen ihrer Opfer, das iſt freilich wahr, aber es war doch ein fuͤrchterlicher Anblick.“
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