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den Durchgang gezwungen, dreimal zuruͤckgeworfen. Die Schlucht war ſo eng, daß kaum ſechs Mann neben einander Platz hatten; wir waren dem Fuß⸗ volk im Wege, das Fußvolk uns; wir fielen wie die Fliegen. Endlich ſagte mein Capitain zu mir; „Laroſe, wir wollen noch einen letzten Angriff ver⸗ ſuchen; koömmſt Du durch, ſo ſieh zu, daß Du die Abtei erreichſt, um dem Herrn Erzprieſter Kunde von unſerer Niederlage zu bringen.“ In dem Augenblicke, als er dieſen Befehl gab, ließ das Feuer der Fana⸗ tiker etwas nach; wir ſtuͤrmten mit ſolchem Unge⸗ ſtum auf ſie ein, daß wir einige uͤber den Haufen ritten und ſie zum Theil auseinander ſprengten. Sie ſchloſſen ſich ſogleich wieder, aber zum Gluͤck hinter mir; ich war durch. Indem ich bewe Spo⸗ ren einſetzte, blickte ich mich um; da ſah ich, wie mein tapferer Capitain vom Pferde ſturzte und der Cavalier mit gezogenem Säͤbel auf ihn zu ief.
„Iſt der Marquis todt? Iſt er gefangen?“
„Ich weiß es nicht, gnädiger Herr; hätte ich die geringſte Hoffnung gehabt, ihm beizuſtehen ſo wuͤrde ich ihn nicht verlaſſen haben; aber ich ſah, wie die Rebellen ſich nach dem Angriffe wieder dicht zuſammenſchloſſen und in das Defil einruͤckten, wobei ſie mit lauter Stimme ihre Pſalmen ſangen. Die Infanterie iſt gewiß niedergehauen worden. Was die Cavallerie betrifft, ſo werden die wenigen uͤbrig gebliebenen Dragoner wohl den andern Aus⸗


