„Ungluͤcklicher Weiſe nein,“ ſagte Laroſe;„ſie war Gewehr beim Fuß im Defil“ ſtehen geblie⸗ ben. Wer häͤtte denn einen Angriff erwartet? Gleich nach ihrer Salve ſtuͤrzten die Fanatiker, 2— 3000 an der Zahl, aus dem Walde hervor, griffen uns wuͤthend an und warfen uns in den Hohlweg; wir ritten hier unſere Infanterie uͤber, welche in Sturmſchritt hervorkam, und hinderten ſo ihr Feuer. Um uns vollends zu uͤberwinden, erſchienen eine Menge der Spitzbuben an dem Saume des Defilés, von wo ſie uns mit Flintenſchuͤſſen und Felsſtuͤcken zudeckten, die ſie auf uns herabroll⸗ ten. Der Eingang des Hohlweges, durch den wir haͤtten entkommen koͤnnen, wurde hartnaͤckig von ei⸗ nem Haufen dieſer Wuͤthenden vertheidigt, die zum Fuͤhrer einen eingefleiſchten Teufel hatten, einen gewiſſen Johann Cavalier, ehemals nach Genf ent⸗ flohen.“
„Der Sohn des Hieronimus Cavalier, der hier im Block liegt? Des Pächters von St. Andéol?“ rief der Abt, der ſich nicht ohne ein geheimes Ent⸗ ſetzen an den Auftritt in dem Pachthofe erinnern konnte.
„Er ſelbſt, gnädiger Herr. Aber die Banditen muͤſſen durch irgend einen alten Soldaten in der Handhabung der Waffen unterrichtet ſein; denn nie habe ich ein beſſer unterhaltenes Pelotonfeuer geſehen, als dieſes war: man haͤtte glauben ſollen, den Wirbel einer Trommel zu hoͤren, Dreimal wurden wir durch
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