Teil eines Werkes 
42.-45. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 1.-4. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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lichem Tone;„einen Brotſchieber brauchſt Du. Geh, binde deine Schuͤrze um und kehre an den Beackofen zuruͤck.“

Bei dieſer neuen Beleidigung hielt ſich der junge Bäcker nicht mehr; er zog dem ehrlichen Pompidou den Degen aus der Scheide und ſtuͤrzte ſich auf Herrn von Florac; dieſer aber zeigte Cavalier meh⸗ reren ſeiner Dragoner, die herangetreten waren, und ſagte:„Nehmt den Narren feſt!“

Cavalier war kräftig; es entſpann ſich ein Kampf, ſeine Gefährten kamen ihm zu Huͤlfe, und es gelang ihm, den Soldaten zu entrinnen: Noch in derſelden Nacht verließ er Anduze.

Die Folgen des Auftrittes fuͤrchtend, begleitete er einige Religionare, welche vor dem Edicte nach Genf flohen; hier bliebt er achtzehn Monate.

In der Schweiz machte er die Bekanntſchaft ei⸗ nes proteſtantiſchen Edelmannes, Namens du Serre, welcher, wie bereits erwähnt, in dem Schloſſe Mas⸗ Arribas die Glasmacherei betrieb. Das Schloß lag auf dem Gipfel des Berges Aygoal in der wilde⸗ ſten und einſamſten Gegend..

Sonderbare Geruͤchte waren uͤber dieſen Edel⸗ mann in Umlauf. Die Kunſt, Glas zu machen, es zu färben, zu malen, gehörte zu ſehr in das Gebiet der Chemie, eine Wiſſenſchaft, welche der gemeine Haufe damals fuͤr eine geheime hielt, als daß nicht der Glasmacher, der mit ſeinen edlen Gehuͤl⸗