Teil eines Werkes 
42.-45. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 1.-4. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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und zwei oder drei Mal ging er an ihr voruber, wobei er ſie ſehr herausfordernd anſah.

Trotz des grauen Schnurbartes des alten Haupt⸗ manns, deſſen Haare ſich wuͤthend zu ſträuben ſchie⸗ nen, trotz der drohenden Augen Cavaliers, trotz der verächtlichen Kälte der ſchoͤnen Cevenolin, fuhr der Marquis von Florac fort, das huͤbſche Mädchen mit ſeinen Blicken zu verfolgen.

Cavalier gerieth daruͤber außer ſich, ließ Iſa⸗ bellens Arm los, trat ſtolz vor den Marquis hin und ſagte:„Herr Capitain, ich—

Aber Herr von Florac unterbrach ihn, indem er hart ſagte:

„Das Brod, welches Dein Meiſter mir geſtern füͤr meine Dragoner geliefert hat, war ſchlecht; das fuͤr morgen wird ohne Zweifel eben ſo ſchlecht ſein; doch das wuͤrde nicht geſchehen, Muͤßiggänger, wenn Du bei Deinem Backofen bliebſt, ſtatt zu dem Feſte zu gehen.“ der Ehrfurcht und des Schreckens,

welche die Dragoner einfloͤßten, und ohne Ruͤckſicht auf Rang und Grad des Marquis, rief Cavalier, wuͤthend, ſich ſo in Gegenwart der ſchoͤnen Iſa⸗ belle behandelt zu ſehen:

„Haͤtte ich einen Degen und freies Feld, Herr Marquis, ſo ſollte dieſe Beleidigung nicht unge⸗ ſtraft bleiben.“

„und was wollteſt Du mit einem Degen ma⸗

chen⸗ Toͤlpel?“ ſagte Herr von Florac mit verächt⸗