Teil eines Werkes 
42.-45. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 1.-4. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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duze war mit darunter begriffen und eine Com⸗ pagnie Dragoner vom Regimente Saint⸗Serimin, commandirt von dem jungen Marquis von Florac, nahm dort ihr Quartier.

Am Johannistage, einem der Feſte, welche in Languedoc am meiſten gefeiert werden, legte Cava⸗ lier ſeinen Handwerksanzug ab, kleidete ſich in ſein ſchoͤnſtes Wamms, und ging zu dem alten Puge⸗ nottenhauptmann, der ihm Fechtunterricht gegeben hatte. Dieſer gute Mann, welcher Dominique Pompidou hieß, hatte eine Tochter von ſo ausge⸗ zeichneter Schoͤnheit, daß ſie allgemein unter dem Nanſen der ſchoͤnen Iſabelle bekannt war. Cava⸗ lier liebte ſie und ſie liebte ihn wieder. Später werden wir ausfuͤhrlich von dieſer keuſchen Liebe ſprechen, die in dem Leben des jungen Cevenolen eine ſo wichtige Rolle ſpielte.

Man zuͤndete das Johannisfeuer auf dem Platze von Andtze an. Cavalier ſollte den Hauptmann und ſeine Tochter zu dieſer Feierlichkeit begleiten.

In dem Augenblick, als ſie gehen wollten, reichte die ſchöne Iſabelle ihrem Geliebten einen huͤbſchen bluhenden Granatenzweig, den ſie in ihrem Garten gepfluͤckt hatte. Stolz ſteckte Cavalier das Bouquet an den Hut. Der Hauptmann, ſeine Tochter und der junge Bäcker gingen dann zu dem Freudenfeuer.

Der Marquis von Florac, der Commandeur der Dragoner, befand ſich auf dem Platze; er ſchien ſehr empfänglich fuͤr die Reize der ſchoͤnen Iſabelle