Teil eines Werkes 
42.-45. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 1.-4. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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fen*) ſehr zuruͤckgezogen lebte, bei ſchwachen Gei⸗ ſtern in den Verdacht der Alchymie und ſogar der Magie hätte kommen ſollen. Die Katholiken ſa⸗ hen alſo in du Serre ſo ziemlich einen Zauberer; viele Proteſtanten aus der Klaſſe des Volkes dage⸗ gen erkannten in dem Glasmacher einen Mann, der durch ſeine ſtrenge Froͤmmigkeit es wohl ver⸗ diente, daß Gott ſich ihm zuweilen offenbare. Sol⸗ chen Zuſammenkuͤnften ſchrieben ſie das auffallende Licht zu, welches dann und wann die Fenſter in dem Thurme des Schloſſes von Mas⸗Arribas er⸗ hellte. Andere ſahen darin böſe Vorzeichen.

Unter dem Vorwande, ſeinen Glashandel zu be⸗ treiben, kam du Serre oft nach Genf, ohne von Herrn von Baville, dem Intendenten von Langue⸗ doc, wegen ſeiner haͤufigen Reiſen uͤber die franzö⸗ ſiſche Grenze beläſtigt zu werden.

Der Vater Cavalier, welcher in der Nachbar⸗ ſchaft des Glasmachers wohnte, gab dieſem haͤufig das Geld mit, welches er ſeinem Sohne nach Genf ſchickte. Dadurch wurden Johann Cavalier und du Serre zuerſt bekannt, doch bald ſchloſſen ſie ſich enger aneinander.

*)„Die Arbeiter für dieſe ſchöne Kunſt ſind ſämmt⸗ lich Edelleute, und nehmen keine auf, die nicht als ſolche anerkannt wurden. Sie haben durch dieſe Kunſt große und ſchöne Privilegien erlangt.“(Von der Glas⸗ macherei, 1657, Haudiguer de Blancourt.)