II
Johann Savalier.
Ehe wir in dieſer Erzählung fortfahren, muͤſſen wir einige Worte uͤber das fruͤhere Leben Johann Cavaliers ſagen, der eine der Hauptperſonen unſe⸗ rer Geſchichte iſt.
Er war 1680 in Riboute geboren, einem Dorfe der Dioͤceſe von Alais, wo ſein Vater damals ei⸗ nen Pachthof beſaß, den er ſpäter aufgab, um die Meierei von St. Andéol bei Mende zu beziehen.
Johann Cavalter hatte eben ſo wie ſein Bruder Gabriel anfangs die Heerden gehuͤtet; bald aber wurde der 17 jaͤhrige Juͤngling durch einen ſeiner Oheime, einen Bäcker, der reich und kinderlos war, nach Anduͤze berufen.
Das Leben auf dem Felde ſagte ihm nicht ſehr zu. Seine Einbildungskraft war lebendig, beweg⸗ lich, gluͤhend; ſein Charakter heiter, kuͤhn und ent⸗ ſchloſſen, und vielleicht mehr ehrgeizig als wirklich ſtolz.
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