Teil eines Werkes 
42.-45. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 1.-4. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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„Nein, mein Vater,“ erwiderte Cavalier, in⸗ nerlich dadurch verletzt, dieſes öffentliche Eramen er⸗ dulden zu muͤſſen;„die jungen Leute von Pont⸗de Montvert, die ich Abends in der Handhabung der Waffen unterrichte, haben mich zum Abendeſſen zu⸗ ruͤckgehalten, ſo daß ich nicht bis zur Ruͤckkehr der Heerden in Vives⸗Eaux ſein konnte.“

Dieſer neue Ungehorſam erfullte den Greis mit Unwillen, ſo daß er ausrief:

„Und hatte ich Dir nicht verboten, Dich noch ferner dieſen mörderiſchen Uebungen zu uͤberlaſſen, die eben ſo gefährlich als nutlos ſind, und nur fuͤr Muͤſſiggänger und Vagabonden taugen? Friedliche, rechtſchaffene Landbebauer haben es nicht noͤthig, den Gebrauch der Waffen zu kennen. Verbieten nicht die Edicte des Konigs unſers Herrn ſolche Zuſam⸗ menkuͤnfte? Iſt es nicht auffallend, daß mein Sohn meines Verbotes ungeachtet die Geſetze zu verleten wagt?“

Gereizt durch durch die Vorwuͤrfe ſeines Vaters rief Cavalier heftig aus:

„Und was kömmt auf die Geſetze an, wenn ſie ungerecht ſind? Hat nicht mein Großvater, mein Urgroßvater den Geſetzen widerſtanden? Haben ſie nicht glorreich das Schwert gegen die Philiſter ge⸗ zogen und gerufen: Iſtael aus den Zelten?“ rief Cavalier, indem er einen ausdrucksvollen Blick auf die Arbeiter richtete, die er durch die Erinnerung