WProteſtanten und einen Ehrenmann, das weißt Du“, war die ganze Antwort des Pächters.
„Und was haſt Du denn weiter noch Schreck⸗ liches geſehen, mein kleiner Gabriel?“ fuhr Cava⸗ lier fort.
„Wir ſahen den Waldhuͤter von Aygoal einen Wolf erlegen.“
„Ja, die Hand Ephraims iſt eben ſo ſicher als ſein Blick“, ſagte Johann Cavalier;„ich ſah ihn auf funfzig Schritt mit ſeiner langen Flinte einen Nußzweig herunterſchießen, der kaum ſo dick war, wie mein Daumen.— Es iſt Schade, daß er, ſtatt das Ausſehen eines muntern Waidmannes zu haben, eben ſo wild ausſieht wie das Thier, von dem er den Beinamen trägt“, fuͤgte er lachend hinzu. Dieſer Scherz ſchien dem Pächter unpaſſend, und er ſagte zu ſeinem Sohne, indem er ihn ſtreng anblickte, als wollte er ihm ſeinen geſuchten Anzug zum Vorwurf machen:
„Wenn ſich Ephraim mit der Haut der wilden Thiere bekleidet, die er toͤdtet, ſo koͤmmt dies daher, weil er die thoͤrichte Eitelkeit der Welt verachtet; wenn er im Schooß der Waͤlder wohnt, ſo iſt die Einſamkeit dem Gebete und dem Nachdenken guͤn⸗ ſtig.“
„Ohne Zweifel, mein Vater“, erwiderte Cava⸗ valier heiter,„iſt Ephraim ein Heiliger, aber ſieht er nicht, offen geſtanden, ganz wie ein Teufel aus?


