Teil eines Werkes 
42.-45. Theil, Die Fanatiker oder Der Religionskrieg in den Cevennen : historischer Roman : 1.-4. Bändchen (1840) Jean Cavalier, ou Les Fanatiques des Cevennes
Entstehung
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nen nicht den Beifall des Paͤchters zu finden, der daruͤber die Augenbrauen mit einem drohenden Aus⸗ drucke zuſammenzog. Es herrſchte in den Familien der Religionare eine ſolche Unterwuͤrfigkeit, ein ſolcher haͤuslicher Ge⸗ horſam, daß die Mahlzeit, ohnehin ſchon ſchweigſam,

von dumpfem Truͤbſinn wurde, als Jeder die uͤble

Laune des Greiſes bemerkte. Von heiterem, offenem Charakter, wollte Johann Cavalier allein— ſei es nun, daß der Ausdruck in dem Geſichte ſeines Vaters ihm nicht aufgefallen war, ſei es, daß er darauf kein großes Gewicht legte— die Mahlzeit aufzuheitern ſuchen, ungeach⸗ tet der flehenden Blicke ſeine Mutter, welche ihn nur mit Schmerz dieſen Verſuch wagen ſah. „Haſt Du heut einen guten Fiſchfang gehabt, mein kleiner Gabriel?“ fragte er ſeinen juͤngern Bruder.. „Ja, Bruder; ich habe fuͤnf Forellen in dem Gardon gefangen; aber wir haben uns ſehr gefurch⸗ tet, ich und Cöleſte, denn wir ſahen den Thurm des Glasmachers blutroth flammen, und man ſagt, das ſoll immer ein Ungluͤck zu bedeuten haben.“ „Ganz gewiß gilt der alte du Serre, ſo ſehr er auch ein Edelmann⸗Glasmacher iſt, fur einen

Zauberer“, ſagte Cavalier heiter,„obgleich er der

beſte Menſch von der Welt iſt, nicht wahr, mein

Vater?“

„Ich halte Herrn du Serre fuͤr einen guten